Kontaktversuchungen

Sprache: Deutsch, Englisch

Über den Workshop

Begegnungen. Gibt es das gerade überhaupt noch? Die Geschäfte sind leer, die Familie oder die Menschen in der WG sind gerade die einzigen, die man noch trifft, in der Schlange im Supermarkt hat man immer noch nicht die wahre Liebe gefunden und TikTok inzwischen auch längst durchgespielt. 

Da muss es doch noch mehr Möglichkeiten geben, wie man trotz aller Corona-Einschränkungen spannende Begegnungen erleben kann! Auf die Suche danach begibt sich das neue Online-Projekt von „Spieltrieb – Jugendclub am Theater Duisburg“. Künstlerisch-forschend begeben sich die jungen Spieler*innen auf selbst gestaltete, ungewöhnliche, Corona-konforme „Begegnungs-Missionen“, um das dort Erlebte zu einem dokumentarisch-künstlerischen Online-Stück zu verweben, das im Juni 2021 Premiere feiern wird. 

Ein erstes kleines interaktives Kunstexperiment für theaterausgehungerte Menschen bietet das frisch geformte Ensemble jedoch bereits beim Internationalen Jugendtheaterfestival Schwäbisch Hall – und das gemeinsam mit einigen internationalen Festival-Teilnehmer*innen! Besucher*innen der Zoom-Performance am Mittwoch, 7. April, um 18.30 Uhr, begegnen in einer Art Kunst-Speed-Dating-Format einzelnen jungen Künstler*innen und dürfen sich von ihnen eine kleine künstlerische Darbietung aussuchen – ein Lied, eine Geschichte, einen Tanz uvm. Doch eine kleine Gegenleistung wird es kosten!

Über den/die Dozent*in

Florian Götz ist wahrscheinlich der einzige Mensch, der bereits mit drei unterschiedlichen Gruppen am Internationalen Jugendtheaterfestival in Schwäbisch Hall vertreten war. 2015 betreute er den Jugendclub der Gandersheimer Domfestspiele und verliebte sich dabei in die Stadt, als Freilichtspiele-Dramaturg inszenierte er dann mit dem Haller Jugendensemble das Stück „Liebe!“, zur Eröffnung des Festivals 2019. Mit dem Duisburger „Spieltrieb“ kehrt er nun zumindest online zurück in seine alte Heimat.

Jule Pichler studierte nach ihrem Abitur Psychologie in Düsseldorf. Während dieser Zeit begann sie, in verschiedensten Produktionen am Jugendensemble des Schauspiel Duisburg mitzuwirken, überwiegend auf der Bühne. Nach Abschluss ihres Studiums probierte sie sich in verschiedenen Workshops und mehrmonatigen Kursen weiter im Bereich Schauspiel aus. Seit 2020 studiert sie Theaterpädagogik an der Hochschule Osnabrück in Lingen.

Robin Lascheit wurde während seines Studiums der Soziologie in Duisburg in einem englischen Melodrama mit dem Theatervirus infiziert. Die Inkubationszeit von drei Jahren verbrachte er anschließend am Schauspiel Duisburg, wo er zunächst weitere Erfahrungen auf der Bühne sammeln durfte. Nach dem Bachelorabschluss zog es ihn zunächst an das neu gegründete Theater Grand Guignol, wo er als Regieassistent lernte, dass Klamauk und Grauen im Theater eine fabelhafte Verbindung eingehen können. Inzwischen führte ihn sein Weg ins Emsland und an das Institut für Theaterpädagogik Lingen.